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Informationen zu DVD-Rohlinge - DVD-R, DVD+R und DVD+RW Rohlinge |
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Interessante Informationen rund um DVD Rohlinge Speichermedien, sowie häufige Fragen zu DVD Rohlinge Interessante Informationen rund um DVD Rohlinge - Seite 5 -
DVD Rohlinge Schreiber -DVD Brenner-: Nachdem die ersten DVD Rohling Schreiber -DVD Brenner- nur eine Datenmenge von 3,4 GB (Gigabyte) auf einmal beschreibbare/brennbare DVD Speichermedien speichern konnten, musste die Kapazität später auf die volle Größe einer DVD-5 (4,38 GB) angehoben werden, zusätzlich wurden wieder beschreibbare Speichermedien mit diesem Fassungsvermögen vorgestellt. Seit Mitte 2004 beherrschen DVD Brenner auch die Doppelschicht-Technik (Dual Layer/Double Layer), welche die Speicherung von Daten auf einem zweischichtigen Rohling ermöglicht. Der zweite Datenlayer besitzt weiter gesetzte Pits und Lands, um ein Lesen durch die untere Schicht hindurch zu ermöglichen, er ist somit kleiner. So fasst ein solcher Rohling statt 9 GB (die Kapazität zweier DVD-5) lediglich 7,95 GB Speicher. DVD Duplikation -DVD Pressung- : Die Herstellung eines DVD Rohling s oder eines CD Rohling s (ROM und Video) besteht aus vier Schritten nach Anlieferung der Master-DVD-R beziehungsweise eines Streamer-Tapes („DLT“-Format) an das Presswerk. Premastering: Zu Beginn wird geprüft, ob der Standard (das Book) erfüllt ist, das heisst ob der Datenträger den Spezifikationen entspricht, danach wird mit der Berechnung des EDC (Error Detection Code) und ECC (Error Correction Code) begonnen, dies dauerte ursprünglich zwischen 5 und 16 Stunden. Dannach werden Time-Code, Inhaltsinformation der Tracks und TOC (Table of contents) usw. generiert und ein Image der DVD / CDs erstellt, die Daten werden nun dem Mastering zugeführt. Mastering: Die aufbereiteten Daten aus dem Premastering werden auf einen Glasmaster (eine Glasscheibe) übertragen, indem ein modulierter Laserstrahl die darauf aufgetragene Substratschicht (ein Farbstoff) von innen nach außen belichtet, dannach werden im Entwicklungsbad die belichteten Stellen ausgewaschen, die Pits entstehen. Anschließend wird der Glasmaster mit einer 100 nm dicken Silberschicht bedampft zum Schluss erfolgt ein erstes Auslesen als Qualitätsprüfung. Galvanik: Es werden Negative des Glasmasters erstellt, die für die Pressung als Stempel verwendet werden können. DVD Rohlinge -Serienanfertigung: Die Disks aller DVD Rohling s Formate werden aus zwei einzelnen aus Polycarbonat gespritzten Kunststoffscheiben von etwa 0,6mm Dicke hergestellt. Dabei hat die untere "Halbscheibe" (Layer 0) einen Stapelring als Abstandshalter, die obere "Halbscheibe" (Layer 1) trägt bei dem Format DVD-5 keine nutzbaren Informationen. Sie wird daher als "Dummy" bezeichnet, die eigentlichen DVD Rohlinge entstehen, wenn beide Hälften mit unter UV-Licht aushärtendem Lack verklebt werden ("bonden", Schichtdicke etwa 50µm). Um eine gleich bleibende Qualität der hergestellten Rohlinge / Speichermedien gewährleisten zu können, sind in den Produktionsanlagen üblicherweise hoch auflösende Kamerasysteme integriert, zum Einsatz kommen auch stichprobenartig offline-Messlaufwerke. Bei dem Herstellvorgang gibt es große Unterschiede zwischen prerecorded discs ("Kauf-Videos") und recordable/rewritable discs ("Rohlinge"). Die Formate DVD-5,-9 und -10 können meistens auf derselben Maschine hergestellt werden, hierbei werden die Informationen mit Matrizen ("Stamper") in das heisse Polycarbonat gepresst (Spritzprägen). Um die Daten für die Laufwerke der DVD Rekorder lesbar zu machen, werden die Halbscheiben mit Metall beschichtet ("sputtern"), bei DVD-5, DVD-10 und dem Layer 1 bei DVD-9 wird Aluminium voll reflektierend gesputtert (etwa 50nm). Da bei DVD-9 beide Informationsschichten von einer Seite gelesen werden, wird die untere ("Layer 0") halb-transparent mit Gold, Silizium oder Silber-Legierungen beschichtet (etwa 10-15nm), die DVD-14 und DVD-18 erhält man, indem zwischen die Halbscheiben eine mit DVD Strukturen versehene Folie eingebracht wird. recordable/rewriteable: In die späteren Datenebene wird eine spiralförmige Vertiefung ("Groove") eingedrückt, die zusätzliche Informationen für die Positionierung der Laufwerke enthält. Bei recordable discs (±R) kommt in diese Rille ein Farbstoff, bevor die reflektierende Silber- oder Gold-Schicht aufgebracht wird, bei rewriteable discs (±RW) wird die Reflexions- und Datenschicht aus verschiedenen metallischen Werkstoffen durch sputtern hergestellt (Phase-Change-Technologie). DVD-R DVD+R Rohlinge brennen: Für das Brennen eines DVD Rohling s ist kein Glasmaster erforderlich, sondern nur ein Computer, ein DVD Brenner und die Brennsoftware. Für das Brennen werden DVD Rohlinge, die in unterschiedlichen Qualitäten als DVD-R, DVD+R, DVD-RW und DVD+RW erhältlich sind, benötigt. Durch die verschiedenen DVD Formate besteht eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass die gebrannte DVD auf einigen DVD Playern nicht abspielbar sein wird, deshalb sollte man sich nach der Kompatibilität des Brenners und der gewünschten Abspielgeräte vor dem Kauf der DVD Rohlinge genau erkundigen. Manche DVD Brenner bieten die Möglichkeit, DVD+R DVD+RW Rohlinge mit dem Booktype DVD-ROM zu kennzeichnen und dadurch deren Akzeptanz durch DVD Abspielgeräte deutlich zu erhöhen. DVD Labelaufdruck / Beschriftung: Für den Labelaufdruck der DVD Rohlinge Speichermedien stehen, ebenso wie für CD Rohlinge / Speichermedien, verschiedene Drucktechniken zur Verfügung: -Siebdruck: Im Siebdruckverfahren sind bis zu 6 Labelfarben möglich, es können Schmuckfarben (HKS oder Pantone) gewählt werden. Das Siebdruckverfahren ist derzeit die gängigste Variante, um CD Rohlinge / Speichermedien und oder DVD Rohlinge Speichermedien zu bedrucken, es wird aber zunehmend vom Offsetdruck verdrängt. Der Siebdruck ist geeignet für gepresste CDs und DVD, auch die Rohling sbedruckung im Siebdruck ist möglich, im Siebdruck sind die Farben sehr brillant. -Trockenoffsetdruck: Im Trockenoffsetverfahren sind 4 Labelfarben möglich (CMYK), kombiniert mit dem Siebdruck bis zu 6 Labelfarben (CMYK im Offset und zusätzlich weiß Vollfläche und eine Schmuckfarbe oder Glanzlack im Siebdruck), auf Grund der höheren Auflösung als im Siebdruck ist der Offsetdruck ideal für fotorealistische Darstellungen. Seit Anfang 2004 ist der Offsetdruck nicht nur für gepresste CDs und DVD, sondern auch für CD Rohlinge und DVD Rohlinge möglich. -Thermotransferdruck: Bei diesem Druckverfahren wird mit speziellen Druckern Farbe von einem Farbband durch Erhitzung des Druckkopfes auf die CD oder DVD übertragen, technisch bedingt ist das Druckverfahren eher für Schriften und Logos geeignet. In der Praxis wird dieses Verfahren bei kleinen Auflagen -gebrannte CD Rohlinge und DVD Rohlinge- angewendet. -Thermoretransferdruck: Das Thermoretransferdruckverfahren ist die Weiterentwicklung des Thermotransferdrucks, das Labelmotiv wird im Thermotransferdruck auf ein Übertragungsband gedruckt und davon dann eine Folie auf die CD Rohlinge / Speichermedien oder DVD Rohlinge Speichermedien aufgebracht, diese Technik ermöglicht eine bessere Auflösung. So kann bereits bei Kleinstauflagen ein fotorealistischer Druck erreicht werden. -Tintenstrahldruck: Es gibt spezielle DVD Rohlinge bzw. CD Rohlinge, welche gegenüber der Datenseite eine weiße Druckseite besitzen, welche aus einem speziellen, saugfähigen Material besteht, welches ein Verlaufen der Tinte verhindern soll. Zum Bedrucken sind daher spezielle Drucker nötig, deren Technologie sich kaum von der unterscheidet, die zum Bedrucken von Papier genutzt wird, somit gibt es auch Drucker, die sowohl CD Rohlinge Speichermedien, DVD Rohlinge Speichermedien als auch Papier bedrucken können. Dieses Verfahren findet nur bei Heimanwendern und sehr kleinen Auflagen von gebrannten Rohlingen Anwendung. -Aufklebe-Label: Diese Methode ist dem Heimanwender nicht zu empfehlen, wie bei einem Bimetall wölben sich die DVD Rohlinge bei Temperaturunterschieden, da sich der Aufkleber und die Polycarbonat-Scheibe unterschiedlich stark ausdehnen. Im Gegensatz zu normalen CD Rohlingen reichen bei DVD Rohlinge n schon geringe Verzerrungen aus, so dass der Player die Daten nicht mehr lesen kann. Dieser Effekt wird durch die Wärme im Inneren eines DVD Player s noch verstärkt, so dass beklebte DVD Rohlinge häufig erst nach einer gewissen Spieldauer ausfallen, es sind spezielle DVD Aufkleber aus Kunststofffolie erhältlich, die sich gleichmäßig mit der Scheibe ausdehnen sollen. -Manuelle Beschriftung: Mit Folienstiften, CD Markern und anderen Schreibern für glatte Flächen können DVD Rohlinge natürlich auch von Hand beschriftet und bemalt werden, welches die günstigste und schnellste Methode ist, DVD Rohlinge sind -anders als CD Rohlinge- recht unempfindlich gegen Stifte, die die Oberfläche verkratzen oder chemisch angreifen können, da ihre Datenschicht mittig liegt und somit von einer relativ dicken Plastikschicht geschützt ist. -Laser-Label Beschriftung: Diese erfolgt durch einen Laser direkt im Laufwerk, dieses Verfahren setzt einen speziellen Brenner und geeignete DVD Rohlinge / Speichermedien voraus, die ein solches Verfahren beherrschen. Das erste Laser-Beschriftungssystem für Rohlinge / Speichermedien wurde von Hewlett Packard unter dem Namen Lightscribe DVD entwickelt, bei dem eine komplette bronzefarbene Beschriftung je nach Qualitätsstufe zwischen 17 und 32 Minuten dauert, an dieses Verfahren anknüpfend, wurde von Yamaha eine ähnliche Technologie namens Labelflash entwickelt. Auch mit ihr werden die DVD Rohlinge im Brenner per Laser beschriftet, erzeugt jedoch einen blauen Aufdruck auf der Label-Seite, hier liegt die Beschriftungsdauer bei 5 Minuten in bester Qualität, welche 1000 dpi mit 256 Helligkeitsstufen bietet. Einweg DVD Rohlinge Seit Jahren kann man immer wieder in regelmäßigen Abständen von neu erfundenen Einweg DVD s hören, welche besonders den Spielfilmverleih von Videotheken revolutionieren soll. Dem Vorteil, dass man diese DVD der Videothek nicht mehr zurückbringen muss und somit auch Verzugsgebühren kein Thema mehr sind, steht der Nachteil des nicht ökologischen Konzepts gegenüber. Sobald die DVDaus der luftdicht verpackten Hülle entfernt wird und mit Sauerstoff in Berührung kommt, erfolgt eine chemische Reaktion, welche die DVD innerhalb von acht bis 48 Stunden unbrauchbar macht. Nach Ablauf dieser Zeit könnte dann die DVDvom Kunden einfach weggeworfen werden, weswegen diese DVD auch Wegwerf-DVD genannt wird. Die Firma Flexplay hat eine solche Einweg DVD unter dem Namen EZ-D herausgebracht, diese wurde ab September 2003 von Buena Vista Home Entertainment am US-Markt getestet, es erschienen Datenträger mit einem Film für etwa 5 bis 7 US-Dollar kurz vor dessen eigentlicher Premiere. Diese Speichermedien fanden jedoch nicht genug Käufer, so dass diese Anfang 2004 bereits wieder aus den Verkaufsregalen verschwand. Ein ähnliches Verfahren stellte auch die Firma SpectraDiscvor, welches die Einweg DVDjedoch aufgrund von zu starker Lichtempfindlichkeit unbrauchbar machte. DVD Ländercodes: Gekaufte DVDwerden seit dem Jahr 2000 mit Ländercodes versehen, damit sie nur auf bestimmten DVD Playernabgespielt werden können, die Einstellung des Ländercodes wird im Authoring vorgenommen. die Ländercodes auf der DVD und dem Player müssen übereinstimmen, damit die DVD wiedergegeben werden kann. Ziel ist es, eine weltweite Verbreitung zu unterdrücken um die zeitliche Verschiebung in der Veröffentlichung von Kinofilmen und preisliche Unterschiede berücksichtigen zu können. Die Welt ist in sechs Regionen aufgeteilt, es gibt insgesamt neun DVD Ländercodes: Code 0: -Überall abspielbar, so genannte ländercodefreie DVD- Code 1: -Ländercode für die Regionen USA / Kanada- Code 2: -Ländercode für die Regionen Europa / Japan / Mittlerer Osten / Südafrika / Ägypten- Code 3: -Ländercode für die Regionen Indonesien / Philippinen / Vietnam- Code 4: -Ländercode für die Regionen Australien / Neuseeland / Südamerika / Mittelamerika / Pazifik- Code 5: -Ländercode für die Region Russland und ehem. GUS-Staaten, Indien, Afrika- Code 6: -Ländercode für die Region China- Code 7: -Reserviert für spätere Nutzung- Code 8: -Internationales Gelände, z. B. auf Schiffen oder in Flugzeugen- DIVX DVD Während heutzutage das DivX-Format als Videokompressionsalgorithmus bekannt ist, bezeichnet DIVX eine spezielle Pay-Per-View Variante in den USA, welche heute jedoch nicht mehr existiert. Im Jahr 1998 kam die Idee auf, zu den damals noch erheblich teureren DVD eine Billigvariante von DVD Rohlinge n anzubieten, welche nach Brennung, 48 Stunden lang kostenlos abgespielt werden konnte, jede darüber hinausgehende Nutzung kostenpflichtig wurde. Zur Dekodierung und Abrechnung der Filme wurden spezielle Player benötigt, die, mit einem Modem ausgestattet, sich regelmäßig mit einem speziellen Server verbanden, um Abrechnungsdaten zu übertragen. DIVX benutzte ein MPEG-2-Derivat, welches mit speziellen DIVX-Flags zur Identifizierung und Dekodierung des Films versehen war, letzten Endes konnte sich das System der DVD gegenüber nicht durchsetzen und endete nach nur einem Jahr als Flop, DIVX DVD sind heute nicht mehr abspielbar. DVDAlternativen: -Enhanced Versatile Disc (EVD) - aus China -Finalized Versatile Disc (FVD) - aus Taiwan DVD Rohlinge / Speichermedien Nachfolger: -Blu-ray Disc (Blu-ray) -High Density Digital Versatile Disc (HD-DVD) - von der HD-DVD Promotion Group -Professional Disc for Data (PDD) - von Sony -Professional Disc for Broadcast (PDB) - von Sony -Ultra Density Optical (UDO) - von Plasmon -Holographic Versatile Disc (HVD)
DVD+R - DVD-R
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