|
|||||||||
| WEB2GET.COM*** DVD Rohlinge - Speichermedien Lexikon | |||||||||
Informationen zu DVD-Rohlinge - DVD-R, DVD+R und DVD+RW Rohlinge |
|||||||||
Interessante Informationen rund um DVD Rohlinge Speichermedien, sowie häufige Fragen zu DVD Rohlinge Interessante Informationen rund um DVD Rohlinge - Seite 2 -
Geschichte und Verbreitung der DVD Rohlinge n / Speichermedien: Mit Beginn der 90er Jahre konnten sich die Compact-Discs als Massen- Speichermedien für Computer durchsetzen. Somit wuchsen nicht nur die Anwendungsfelder, sondern auch die Bedürfnisse der Verbraucher und der Unterhaltungsindustrie. Es wurde ein Medium gewünscht, mit dem Videos ähnlich komfortabel gehandhabt werden können wie Musik- und Sprachaufnahmen mit den CDs. Dies war bereits als Video-CD (kurz: VCD) und LaserDisc (kurz: LD) vorhanden, jedoch konnten auf der VCD maximal 74 Minuten und auf der LD maximal 128 Minuten Videomaterial in VHS-Qualität untergebracht werden. Bei Spielfilmen führte dies dazu, dass die VCD/LD mitten im Film gewechselt bzw. umgedreht werden musste, ähnlich wie früher eine Musikkassette oder Langspielplatte. Wegen des hohen Anschaffungspreises eines VCD-Players (damals bei ca. 1000 DM), der wenigen Anbieter solcher Geräte und dem daraus resultierendem Mangel an Preiskampf, sowie des über Jahre geringen Angebotes an VCD-Filmen mit viel höheren Preisen im Vergleich zu VHS-Versionen, konnte sich die VCD außer in China nicht durchsetzen. Die Unterhaltungsindustrie arbeitete bereits daran, die Kapazität der Rohlinge zu erhöhen. Hierbei gab es zwei unterschiedliche Konzepte: Die Unternehmen Sony und Philips betrieben die Entwicklung der Multimedia- DVD Rohlinge (kurz: MMCD), Toshiba und Time Warner favorisierten die Super Density- DVD Rohlinge (kurz: SD). Aufgrund des Drucks der Film-Industrie, die, in Erinnerung an die Videorekorder-Markteinführung, nicht wieder mehrere Standards unterstützen wollte, einigte man sich Ende 1995 auf einen gemeinsamen, einheitlichen Standard, da die DVD zunächst als reine Speichermedien für Videodaten gedacht waren, stand DVD zuerst für „Digital Video Disc“. Nachdem noch andere Verwendungsmöglichkeiten abzusehen waren, einigte man sich auf „Digital Versatile Disc“ (versatile = vielseitig). Nach einem weiteren Jahr kamen die ersten Abspielgeräte und Rohlinge als Speichermedium in den Handel. Unstimmigkeiten wegen zu verwendender Kopierschutz-Verfahren für die Speichermedien waren der Grund für Streitigkeiten. Der Film-Industrie gelang es, mit einem Regionalcode die Marktkontrolle zu gewinnen, dieser Code soll verhindern, dass z. B. eine DVD-R DVD+R aus den USA auf einem europäischen DVD Gerät abspielbar ist. Die Film-Industrie fürchtete hier Umsatzeinbußen, da Filme in den USA oft schon als DVD auf dem Videomarkt erhältlich sind, während sie in Europa noch nicht einmal im Kino gezeigt wurden. Als Vertriebstrategie ist auch bekannt, dass mit der regionalen Beschränkung der Anwendbarkeit von Produkten Käufern globales Einkaufen vergällt wird und deswegen in unterschiedlichen Regionen unterschiedliche Preise (so genannte "Marktpreise") erzielbar sind. Da der verwendete Wiedergabeschutz Content Scrambling System als auch der Regionalcode inzwischen leicht zu umgehen sind, reagierte die Industrie darauf einerseits mit rechtlichen Maßnahmen und andererseits mit dem Druck auf die Hersteller von DVD-R DVD+R Laufwerken, die Abfrage des Regionalcodes in den Geräten zu implementieren. Im Jahre 1999 kamen die ersten DVD Brenner in den Handel, deren Preise jedoch bei weit über 2.500 € lagen. In Deutschland werden seit 2001 mehr Spielfilme auf DVD verkauft als auf vor bespielten VHS-Kassetten. Mittlerweile wird an einigen Standards gearbeitet, bei denen durch Abtastung der noch enger gesetzten Pits und Lands mit einem blau-violetten Laserstrahl noch höhere Datenmengen auf den DVD Rohlinge untergebracht werden können. Denkbare Nachfolgeformate sind die so genannte Blu-ray Disc (kurz: Blu-ray) und die High Density DVD (kurz: HD-DVD). DVD Formate: Anhand der Farbe ihrer Rückseite lassen sich die zwei grundsätzlichen Gruppen unterscheiden. Die DVD Rohlinge Speichermedien gibt es in acht Varianten, welche -DVD Formate- genannt werden. Alle acht DVD Formate lassen sich in zwei Gruppen kategorisieren: Drei spezielle DVD Rohling s Formate, die für bestimmte Verwendungszwecke optimierte Datenstrukturen aufweisen und ursprünglich nur einen Lesezugriff erlaubten: DVD-Video, DVD-Audio und DVD-ROM. Fünf für den Konsumenten beschreibbare DVDRohling s Formate: DVD-RAM DVD-R DVD +R DVD-RW DVD+RW. Diese fünf Formate lassen sich mit bloßem Auge von den drei erstgenannten anhand ihrer Rückseite unterscheiden, die vom Konsumenten selbst beschreibbaren DVD Rohlinge besitzen keine graue Rückseite, so wie die CD s, sondern farbige Rückseiten wie etwa blau, violett oder braun. Die DVD-RAM s haben außerdem charakteristische aufgedruckte Sektormarken. DVD Datenstrukturen: DVD Rohlinge wird für folgende drei Verwendungszwecke eingesetzt, für die jeweils eigene DVD Formate für spezielle Datenstrukturen geschaffen wurden: 1.) Der DVD-Video Rohling ermöglicht die Wiedergabe von sich bewegenden Bildern und Ton mit DVD-Video-fähigen Abspielgeräten. 2.) Der DVD-Audio Rohling ermöglicht die Wiedergabe von Standbildern und Ton in sehr hoher Qualität mit DVD-Audio-fähigen Abspielgeräten. 3.) Der DVD-ROM Rohling ermöglicht das Lesen von allgemeinen Daten (Computerdaten). Zusätzlich gibt es auch die so genannte Hybrid DVD Rohlinge, welche wie ein „Mischling“ die Eigenschaften eines DVD Video Rohling s, eines Audio - oder ROM Rohling s in einem DVD Rohling kombiniert. Eine solche Hybrid DVD enthält Videos, Musik und Computerdaten und präsentiert im DVD Player, DVD Rekorder oder DVD Laufwerk des Computers die jeweils abspielbaren Inhalte. Technisch gesehen ist ein Hybrid DVD Rohling sehr einfach aufgebaut, weil der DVD Video Rohling und der DVD Audio Rohling auf der DVD-ROM basiert. Die DVD-ROM speichert alle Inhalte als Dateien nach dem UDF-Dateisystem. Für die DVD Video und DVD Audio mussten dann nur noch zwei weitere Festlegungen, die erlaubten Dateiformate und der Ablageort auf demr DVD Rohling bestimmt werden. Für die Hybrid DVD ist besonders der Ablageort interessant, wird eine DVD Video oder Hybrid DVD zum Beispiel in einen DVD Rekorder gelegt, so sucht dieser die Filmdateien im Unterverzeichnis VIDEO_TS. Nach dem selben Schema sucht ein DVD Player die Audiodaten im Unterverzeichnis AUDIO_TS. Im DVD Laufwerk eines Computers sind hingegen alle Dateien einer DVD ersichtlich, weil dieses jede DVD als eine DVD-ROM behandelt.
DVD+R - DVD-R
Weiter zu: Interessante Informationen rund um DVD Rohlinge Seite 3, Seite 4, Seite 5, Seite 6 Zurück zu: Interessante Informationen rund um DVD Rohlinge Seite 1 |
|