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Informationen und Lexikon zu CD-R Rohlinge n
Interessante Informationen rund um CD-R Rohlinge / Speichermedien, sowie häufige Fragen zu CD Rohlinge n:
Interessante Informationen rund um CD Rohlinge - Seite 1 -
Unter dem Begriff CD Rohlinge versteht man leere, unbeschriebene (ungebrannte) CDs, die je nach Medium einmal (CD-R, DVD-R, DVD+R) oder mehrfach (CD-RW),) beschrieben werden können, auf diesen CD Rohlingen lassen sich je nach Schreibart z. B. Daten sowie Musik brennen.
Die CD-R steht für Compact Disk Recordable, diese CD Rohlinge Speichermedien können mit einem CD Brenner nur einmal beschrieben werden. Bespielte CD-Rs können in nahezu allen CD-ROM Laufwerken und CD Playern abgespielt werden, ansonsten eignen sich die selbst bespielten CD-R zur Datenspeicherung und zur Erstellung individueller Audio CDs.
Die CD-RW -Compact Disk - Rewritable, sind CD-R Rohlinge / Speichermedien, welche mit speziellen CD RW Brennern bis zu 1000 mal überschrieben werden kann. Die Speichermedien können die gleiche Datenmenge wie CD-R s beschreiben, sind aber aufgrund der Wiederbeschreibbarkeit ein wenig teurer.
Zu CD-ROM, Einleitung:
Die CD-ROMs als Speichermedien speichern zwischen 650 MB (entspricht 74 Minuten Musik - der herkömmlichen Audio CDs) und 900 MB (100-Minuten CDs), die aber nicht von jedem CD Brenner beschrieben und nicht in allen CD Laufwerken gelesen werden können. Ursprünglich sollte die Speicherkapazität dieser CD Rohlinge / Speichermedien 60 Minuten Musik betragen. Der Durchmesser dieser CD-R Rohlinge sollte ursprünglich genau 10 Zentimeter betragen, somit passend in jede Hemdbrusttasche. Die willkürlich erscheinenden 74 Minuten entstanden, weil Mitarbeiter der japanischen Entwicklungsfirma gerne Ludwig von Beethovens 9. Sinfonie hörten, die jedoch 74 Minuten lang ist und deshalb nicht auf den Audio CD Rohlinge n ausreichend Platz gefunden hätte. So entschieden sich die an der Entwicklung dieser CD Rohlinge beteiligten Firmen Sony und Philips dafür, die geplante Kapazität zu erweitern. Die CD-ROM hat somit einen Durchmesser von ca. 12 Zentimeter. Das Mittelloch dieser CDs findet seinen Ursprung in der Größe einer alten niederländischen 10 Cent Münze. Die Entwickler von Philips trugen diese ständig in ihrem Geldbeutel, die Größe des Durchmessers dieser Münze schien für die Anwendung auf diesen CD Rohlingen zu sein.
Heute verfügen fast alle Computersysteme über ein CD-ROM-Laufwerk, mit dem die Daten der CD-R s gelesen werden können. Die CD-ROM ist eines der wenigen Speichermedien, die von verschiedenen Computersystemen gelesen werden können, vorausgesetzt die Daten wurden nach der ISO-9660-Norm aufgezeichnet. Andere verbreitete Dateisysteme für CD-ROM sind zum Beispiel Rockridge (UNIX) und Joliet (Windows). Unterstützten CD-ROMs die El Torito-Spezifikation, so sind sie bootfähige Speichermedien. Alle diese Spezifikationen beruhen auf der ISO 9660-Norm.
Vorgestellt wurden die ersten CD Rohlinge 1979 auf einer Tokio Messe. Die CD-ROMs sind die zur Zeit am weitesten verbreiteten Speichermedien zum speichern von Daten und Software.
Die CD-ROM ist eines der offiziellen CD-Formate, die in den so genannten „Bunten Büchern“ (Rainbow Books) spezifiziert sind, im Falle von CD-ROM im „Yellow Book“ (= Daten CDs) und „Orange Book“ (= beschreibbare CDs, Formate mit Multisession-Fähigkeit). Die dort beschriebenen Spezifikationen müssen eingehalten werden, ansonsten darf die CD-ROM das von Philips vergebene offizielle Compact Disc-Logo nicht tragen. Weitere spezielle Formate von Speichermedien existieren, z.B. CD-ROM XA, CD-Extra, CD-i. Da bei der Herstellung von CD-ROM (und deren Derivate) bestimmte Patente von Philips und / oder Sony genutzt werden, ist zu prüfen, ob dafür von den Patentrechtsinhabern Lizenzgebühren verlangt werden. Die Herstellung und der Vertrieb von unlizensierten CD-R Rohlingen ist in Deutschland und / oder anderen Ländern durch die Patentinhaber verboten und wird durch staatliche Stellen strafrechtlich verfolgt.
Aufbau der CD Rohlinge Speichermedien
Als Ausgangsmaterial für CD Rohlinge Speichermedien verwendet man hier Kunststoffscheiben (aus Polyamid) mit einem Durchmesser von 12 cm und einer Stärke von 1,2 mm. Auf diesen Scheiben befindet sich, analog zur Schallplatte, eine spiralförmig verlaufende Datenspur. Die Informationsträger sind auch hier kleine Vertiefungen auf den CD Rohlinge, die sogenannten „Pits“ und „Lands“, welche im Maßstab um ein Vielfaches gegenüber einer Schallplatte verkleinert wurden, diese sind unterschiedlich lang und so konstruiert, dass sie mit einem Laserstrahl ausgelesen werden können. Das wechseln von "Pit/Land" bzw. "Land/Pit" auf den CD Rohlinge n bildet eine 1, die gleich bleibende Struktur "Land/Land" oder "Pit/Pit" eine 0 auf den CD Rohlinge n. Daher ist keine Darstellung von zwei aufeinander folgenden 1sen möglich, eine Umkodierung ist nötig, die mit der 8 zu 14 Modulation realisiert wird. (Mit weiteren 3 Merge-Channelbits getrennt ergeben sich 17 Kanalbits für ein Datenbyte.) Die „Tonspur“ (Datenspur) verläuft hier auf den CD-R Rohlinge n von innen nach außen, am Anfang der Datenspur ist ein Inhaltsverzeichnis gespeichert. Bei den Musik CDs gibt dieses Inhaltsverzeichnis die Anzahl der Musiktitel, die Einspieldauer und die Gesamtspieldauer an, bei Daten CDs sind dort u. a. die Positionen von Dateien und Verzeichnissen gespeichert, die Drehzahl der CD-R s wird abhängig von der Stellung des Abtastsystems auf der spiralförmigen Spur reguliert. Dies gewährleistet eine gleich bleibende Datenabtastung auf den CD Rohlinge n / Speichermedien.
So wird vom Abtastsystem innen die Drehzahl etwa auf 520 U/min und außen etwa auf 210 U/min eingestellt, bei einfacher CD-Geschwindigkeit werden ca. 150 Kilobyte pro Sekunde ausgelesen, wovon etwa die Hälfte reine Nutzdaten darstellen, der Rest besteht aus Zusatzinformationen für Fehlerkorrekturen, Codierungen und Synchronisationen.
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